Kunstradfahren

Eine besondere, sehr ästhetische Radsportart ist das Kunstradfahren. Ausgeführt wird sie auf einem speziellen Hallenrad auch Saalmaschine genannt. Sowohl Männer als auch Frauen üben diese Sportart aus. Es gibt Meisterschaften im Einer-, Zweier- Vierer- und Sechserkunstradfahren. Außerdem auch noch im Vierer- und Sechsereinradfahren. Vor allem in den Einer- und Zweierdisziplinen gibt es auch Weltmeisterschaften.

Deutschland ist sehr weit vorn im Kunstradfahren und hier werden auch Wettkämpfe auf nationaler Ebene ausgetragen. Dabei unterscheidet man die Elite, die Junioren und die Schüler.

Beim Einer – Kunstradfahren zeigt der Sportler in 5 Minuten 30 Übungen auf seinem Rad. Es gibt Grundelemente wie Stillstand oder auch das Rückwärtsfahren und Drehungen, Übergänge, Steiger oder Sprünge und Hocken. Auch Stände oder turnerische Elemente wie Handstand oder Waagen sind erlaubt.

Etwas anders ist es dagegen beim Zweier – Kunstradfahren, denn hier gibt es eine zweigeteilte Kür. Zuerst fahren zwei Sportler oder Sportlerinnen auf zwei Rädern und sind durch Griffe miteinander verbunden, sie zeigen zusammen Übungen oder auch synchrone Einzelübungen. Beim zweiten Teil nutzen dann beide das gleiche Rad für ihre Übungen. Zum Beispiel benutzt dabei einer den Lenker, der andere den Sattel.
Beim Zweiradkunstfahren dürfen seit dem Jahre 2008 auch Männer und Frauen zusammen auftreten.

Beim Vierer- und Sechserkunstradfahren zeigen alle Sportler auf ihren eigenen Rädern synchron bestimmte Übungen.
Deutsche Kunstradsportler sind in den Wertungen weltweit führend und gelten immer als absolute Favoriten. Auch Länder wie China, Österreich oder Frankreich haben gute Kunstradsportler und sind auf dem Vormarsch. Auch in Deutschland wächst die Fan Gemeinde stetig. Besonders in Bayern und Baden Württemberg wird diese Sportart gern und viel betrieben. Hier braucht man sich auch um den Nachwuchskader keine Sorgen machen.
Im Fernsehen sieht man das Kunstradfahren eher selten und die Popularität dieses Sportes ist zwar ständig am Wachsen, aber längst noch nicht so groß wie bei anderen Radsportarten.

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