BMX

BMX bedeutet Bycicle Moto Cross. Im englischen wird statt Cross meist ein X geschrieben, da es wörtlich übersetzt Kreuz heißt. Entstanden ist die Sportart in den 1960er Jahren in Amerika. Mit den 20 Zollfahrrädern werden Stunts und Tricks ausgeführt, bei denen auch Sprünge dabei sind.

Vor allem bei Jugendlichen ist das BMX-Fahren beliebt. Speziell für Rennen wurden Bahnen gebaut. In diesen sind Hindernisse eingebaut, die es zu überwinden gilt. Bewertet werden bei den Meisterschaften sowohl Geschwindigkeit, als auch die Präzision, mit der ein Sprung oder Stunt ausgeführt wird. Die erste BMX-Bahn in Deutschland entstand in Bremen, weitere folgten unter anderem in Remagen, Erlangen und Schweinfurt. Bis heute existieren noch zwei Bahnen, eine in Bremen und die andere in Erlangen. Mitte der 1980er Jahre erlebte die Sportart BMX einen wahren Boom. Die deutschen Sportler waren europaweit eine der Besten. Einer der Sportler, der mehrere Rennen gewonnen hat, ist Uwe Sturm. Doch nicht nur Herren gingen der Sportart nach, sondern auch Damen.

Das Besondere an der Sportart ist das Alter der Teilnehmer. Bei einem Rennen starten sowohl Kinder als auch Senioren. Der Spaßfaktor für die ganze Familie ist garantiert, denn ein BMX-Rennen ist sowohl für die Großen als auch für die Kleinen eine tolle Unterhaltung. Eine Disziplin im Rahmen des BMX Radsports ist Freestyle. Da hier Stunts gefahren werden, die oft sehr gefährlich sind, ist das nur etwas für Mutige. Gefahren wird unter anderem auf sogenannten Halfpipes. Halfpipes sind bei den Skateboardfahrern beliebt und werden auch dazu verwendet, BMX Bewerbe durchzuführen. Gerade bei gefährlichen Stunts ist es wichtig, die passende Schutzkleidung zu tragen. Diese besteht aus einem Helm, Knieschoner und Ellenbogenschützer. Derzeit wird jährlich eine Europameisterschaft im BMX-Fahren durchgeführt, jeweils in einer anderen Stadt. Die Europameisterschaft beinhaltet mehrere Bewerbe. Darunter Bahnfahren und Freestyle.

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